Studieninhalte

Das Teilzeitstudium Social Work wird in deutscher Sprache angeboten und dauert in der Regel vier Jahre. Dich interessiert, was dich in dieser Zeit alles erwartet und was du lernen kannst?

Studienaufbau

Bei diesem berufsbegleitenden Studium wird ein wöchentlicher Studientag angeboten (etwa 40 Tage pro Jahr), der über die vier Jahre gleichbleibend ist (z.B. donnerstags bei Start im September 2021). Der Unterricht findet in Enschede statt und wird im Rahmen der Studiengruppe (ca. 16 Personen), in Seminaren (ca. 32 Personen) oder in Form einer Vorlesung (ca. 128 Personen) angeboten.

Neben den sechs bis acht Kontaktstunden am Studientag solltest du wöchentlich zwölf bis vierzehn Stunden Selbststudium (für u.a. Literaturrecherche, Erstellen von Berichten, Prüfungsvorbereitungen) einplanen.

Darüber hinaus bist du mindestens 20 Stunden pro Woche im Arbeitsfeld Social Work tätig, wodurch von einer Gesamtbelastung von ca. 40 Stunden/Woche ausgegangen werden kann.

Studienprogramm

Das Studienprogramm des Teilzeitstudiengangs Social Work besteht grundlegend aus zwei Phasen.

In der ersten Phase des Studiums erhälst du einen Überblick über die verschiedenen Situationen und Fragen, die an dich als zukünftiger Social Worker gestellt werden. Das methodische Arbeiten ist ein Kennzeichen von Social Work und wird im Studienverlauf über den methodischen Zyklus und vielfältige methodische Ansätze behandelt. Dabei fließen u.a. musisch-agogische Kenntnisse und Fähigkeiten ein.

Der gesellschaftliche Rahmen, in dem du als Social Worker agierst, wird ebenfalls thematisiert und die Hilfeleistung aus pädagogischer und psychologischer Sicht in den Blick genommen.

Zudem geht es auch um eine unternehmende Haltung und Herangehensweise, um beispielsweise auf den organisationspolitischen und -strategischen Ebenen grundsätzliche Herausforderungen im Zusammenleben und -arbeiten zu lösen.

Du machst darüber hinaus auch Bekanntschaft mit Wissenschaft und Forschung und wirst im Rahmen eines Literaturstudiums wissenschaftliche Erkenntnisse einerseits auf ihre Qualität und Anwendbarkeit hin beurteilen und andererseits die so gewonnenen Einsichten für die Praxis nutzbar machen.

Über die durchgehende Auseinandersetzung mit deiner professionellen Entwicklung wirst du lernen, mit verschiedenen Situationen umzugehen und dich auch mit dem Einfluss deiner persönlichen Entwicklung und Sozialisation beschäftigen.

Du hast mittlerweile ein breites (Basis-)Wissen über die Arbeit als Social Worker erlangt und kannst dieses auf verschiedene Situationen anwenden. Im weiteren Verlauf des Studiums wird dein analytisches und unternehmendes Vorgehen zunehmend komplexer bearbeitet.

In der sogenannten Hauptphase besteht das Studium aus einem Zusammenspiel von Studieneinheiten, Projektarbeiten und Praxisaufträgen. Im zweiten Semester des 3. Studienjahres kannst du zwischen verschiedenen komplex-agogischen Themen wählen, wie z.B. Umgang mit Widerstand und Konflikten, Teamentwicklung oder narratives Arbeiten.

Mit der Planung und Durchführung einer Praxisforschung beweist du deine Forschungskompetenzen und ermöglichst eine Qualitätsverbesserung der Berufspraxis. Weiterführend leistest du einen Beitrag zur professionellen Entwicklung von Fachkräften sowie zur wissenschaftlichen Verankerung von Social Work als Profession.

Du weißt mittlerweile wo deine Interessen und Talente liegen und wirst dich dementsprechend im letzten Studienjahr spezialisieren. Dort hast du die Wahl zwischen verschiedenen deutschsprachigen Profilen und Minoren, die eine Erweiterung oder Vertiefung deines Wissens, deiner Fähigkeiten und deiner Haltung darstellen werden.

Die Profile und Minoren werden jeweils für ein halbes Jahr (ein Semester) angeboten und so bildet die Kombination aus Profil + Minor das 4. Studienjahr. Du hast die Wahl zwischen verschiedenen deutschsprachigen Profilen und Minoren.

Diplom: Bachelor of Social Work (BSW)

Nach Abschluss deines Studiums und Erhalt deines Bachelor-Diploms hast du die Möglichkeit in unterschiedlichen Handlungsfeldern mit verschiedenen Zielgruppen zu arbeiten, ein Masterstudium anzuschließen und die staatliche Anerkennung in Deutschland zu beantragen.